Deine Angaben
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Dein Geld im Überblick
Ein Monatsbudget stellt deine regelmäßigen Nettoeinnahmen den Ausgaben gegenüber. So siehst du, ob dein Alltag gedeckt ist und welcher Betrag nach geplanten Sparraten und einem zusätzlichen Puffer übrig bleibt. Du kannst für dich allein oder für deinen gesamten Haushalt rechnen. Verwende bei Einnahmen und Ausgaben denselben Personenkreis.
Welche Einnahmen gehören hinein?
Trage ein, was dir in einem normalen Monat nach Abzügen tatsächlich zur Verfügung steht. Bei mehreren Personen kannst du deren Nettogehälter in einem Feld zusammenzählen. Beihilfen, Unterhalt und verlässliche Nebeneinnahmen gehören in die passenden weiteren Felder. Wenn dein Einkommen schwankt, nutze eine vorsichtige, nachvollziehbare Schätzung. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld und andere Sonderzahlungen werden nicht automatisch auf die Monate verteilt.
Die Ausgaben möglichst vollständig erfassen
Kontoauszüge und Belege helfen dabei, nichts zu übersehen. Neben Miete und Strom zählen Lebensmittel, Fahrten, Tiere, Gesundheit, Freizeit und bestehende Raten zum Budget. Weitere Posten kannst du selbst ergänzen, etwa Kinderbetreuung, Kleidung, Reparaturen, Urlaub oder Geschenke. Leere Geldfelder zählen als 0 Euro. Das macht die Eingabe leichter, bedeutet aber auch: Vergessene Kosten lassen den freien Betrag zu hoch aussehen.
Zähle jede Ausgabe nur einmal. Sind Heizung oder Betriebskosten bereits in deiner Wohnkostenangabe enthalten, trage sie nicht nochmals bei Energie ein. Eine Wohnkreditrate gehört entweder zu den Wohnkosten oder zu den bestehenden Kreditraten.
Jahreszahlungen werden auf den Monat verteilt
Wähle bei jeder Ausgabe, für welchen Zeitraum der eingetragene Betrag gilt. 600 Euro Versicherung pro Jahr entsprechen beispielsweise 50 Euro im Monat. Vierteljährliche Zahlungen werden durch 3, halbjährliche durch 6 und jährliche durch 12 geteilt. Wöchentliche Beträge werden mit 52 multipliziert und durch 12 geteilt. Ein Monat hat damit durchschnittlich rund 4,33 Wochen; es wird nicht einfach mit vier Wochen gerechnet.
Jeder umgerechnete Monatsbetrag wird auf Cent gerundet, anschließend werden die Posten addiert. Die Jahresübersicht ist das Zwölffache dieser Monatsplanung. Sie ist keine Vorhersage einzelner Kontobewegungen. Der Monatsanteil für eine Jahresrechnung muss bis zur Fälligkeit zurückgelegt werden. Ist eine große Rechnung schon bald fällig und noch nichts angespart, reicht dieser Durchschnitt allein nicht.
Sparrate und Puffer getrennt einplanen
Bestehende Sparraten und dein zusätzlicher Puffer werden nach den laufenden Ausgaben abgezogen. Die Monatsanteile für Jahresrechnungen sind bereits in den Ausgaben enthalten; ziehe sie nicht noch einmal als Puffer ab. Einen festen Prozentsatz schreibt der Rechner nicht vor.
Beispiel: Bei 2.500 Euro Einnahmen und 1.900 Euro Ausgaben bleiben zunächst 600 Euro. Nach 100 Euro eingeplanter Sparrate und 150 Euro zusätzlichem Puffer sind noch 350 Euro unverplant.
Was sagt das Ergebnis über einen Kredit?
Ein positiver Rest zeigt einen rechnerischen Spielraum nach deinen Angaben. Er ist keine automatisch passende Kreditrate. Einkommen kann wegfallen, Ausgaben können steigen und bei einem Kredit kommen je nach Angebot weitere Kosten hinzu. Der Kreditrechner hilft dir, eine mögliche Rate zu berechnen; vergleiche diese anschließend mit deinem Budget und prüfe auch ungünstigere Monate.
Bei einem negativen Ergebnis zeigt der Rechner den Fehlbetrag. Er macht daraus keinen verfügbaren Betrag von 0 Euro. So bleibt sichtbar, wie viel in der Planung fehlt.
Berechnung und Ausdruck
Einnahmen minus Ausgaben ergibt den Überschuss vor Sparrate und Puffer. Nach deren Abzug bleibt der freie Betrag oder eine Unterdeckung. Die Rechnung erfolgt im Browser. Du kannst das Ergebnis kopieren oder mit der Aufstellung ausdrucken. Deine Eingaben werden durch diesen Rechner nicht dauerhaft gespeichert.
Zum Hintergrund: Finanznavi: Überblick über Einnahmen, Ausgaben und Haushaltsplanung.